Dogfluencer des Monats: Chico, the Frenchie (Dinslaken)

Interview mit einem Dogfluencer 

Sabrina ist 30 Jahre alt und wohnt mit ihrem Partner und dem Hund Chico in Dinslaken. Chico, eine Französische Bulldogge, hat im September seinen zweiten Geburtstag gefeiert. Sein Instagram-Account besteht seit 2018.

Hast du Chicos Profil von vornherein mit der Idee angelegt, Kooperationen mit Marken etc. einzugehen und Produkte vorzustellen? 

Anfangs habe ich mir dabei nichts gedacht, das kam erst im Laufe der Zeit. Ich habe einfach ein Profil für Chico angelegt als Ausgleich neben meinem Job. Ich muss auch sagen irgendwie ist es zu einem Hobby geworden. :) Man sollte auch nicht mit dem Gedanken ein Profil anlegen, nur um Kooperationen einzugehen. Für uns war es viel interessanter andere tolle Hundebesitzer kennenzulernen, sich mit ihnen auszutauschen oder neue Produkte kennenzulernen. 

Hundetasse mit Französischer Bulldogge

Mit wem habt Ihr eure erste Kooperation gemacht? 

Mit einem Hersteller für Hundegeschirre. Wir waren wirklich sehr stolz und hätten nie gedacht das sich wirklich jemand für unser Profil interessiert. Damals hatten wir circa  1000 Follower.  

Hast du dir für das Insta-Profil von Chico Ziele gesetzt? Zum Beispiel innerhalb von xy Jahren xy Follower zu erreichen? 

Nein, nicht konkret, man sollte sich da auch keinen Druck machen. Ich freue mich natürlich immer über neue Follower, denen mein Profil gefällt, aber ich mache mich damit nicht verrückt, dass ich bis dann und dann so viele Follower haben muss. Es geht um den Spaß und die Leidenschaft an der Sache.

Tasche mit Französische-Bulldogge-Motiv

Gibt es Foren oder Facebook-Gruppen, wo du dich mit anderen Betreibern von Hunde-Profilen austauscht? Wie laufen die Kontakte innerhalb der Szene? Gibt es auch „reale“ Kontakte zu anderen Dogfluencern? 

Der Austausch erfolgt eigentlich fast ausschließlich über Instagram, mit einigen Dogfluencern habe ich auch Kontakt über Whats App. Natürlich gab es auch schon Treffen mit einigen Dogfluencern, da stand aber im Mittelpunkt, die Hunde, Hunde sein zu lassen. Also: Spielen und Toben – und nebenbei auch ein paar Fotos davon machen. Wir finden es immer wieder erstaunlich, wie viele Dogfluencer aus der Umgebung von Dinslaken kommen. :) 

Nach welchen Kriterien suchst du dir deine Koops aus?

Wir sind da schon wählerisch. Die Sachen müssen einfach zu uns passen und uns auch gefallen. :) Außerdem ist uns auch der Kontakt zu den Kooperationspartnern wichtig, die Symphathie muss irgendwie stimmen. 

Wieviel Zeit in der Woche investierst du in das Insta-Profil? Wie integrierst du das in deinen Familien- und Berufsalltag? 

Wie viel Zeit ich genau investiere, kann ich nicht wirklich sagen. Mein Partner hilft mir oft bei den gemeinsamen Fotos, wo Chico und ich zu sehen sind. Und meine Familie weiß, dass ich auf Instagram aktiv bin und hat Verständnis dafür und findet das auch gut.

Deine Fotos sind sehr detailgetreu und wirken aufwendig und liebevoll in Szene gesetzt? Welche Kamera(s) nutzt du? Wie macht Chico da mit?

Ich benutze eine Canon 700D, und ich musste mich am Anfang auch erst mal reinfuchsen in das Thema. Mein Partner hat mir Tipps gegeben, und jetzt funktioniert es ganz gut. Die ersten Bilder waren aber wirklich eine Katastrophe. Davor habe ich mit Handyfotos angefangen, aber das wirkte für mich unprofessionell. Manchmal habe ich das Gefühl, Chico posiert wie ein alter Profi. Sobald er die Kamera sieht, weiß er wie er gucken muss. :D Aber was wichtig ist: Man sollte seinen Hund zu nichts zwingen, auch Tiere haben mal keinen Bock, bei Chico merkt man das auch direkt. Dann lasse ich es auch. Dann werden halt an einem anderen Tag Fotos gemacht. Und natürlich gibt es auch ganz tolle Leckerchen als Belohnung und Bestechung. 

Wie schaffst man es, aus der Masse herauszustechen? Du schreibst ja zum Beispiel die Insta-Texte aus der Hundeperspektive …

Es ist wirklich schwer aus der Masse herauszustechen, denn es gibt so viele gute Hundeprofile. Aber an erster Stelle, würde ich sagen, sind gute Fotos wichtig, wobei originelle Texte natürlich auch von Vorteil sind. Mein Rat: Bleibt authentisch.

Tote Bag für Frenchie-Besitzer

Was würdest du Hundehaltern raten, die überlegen für ihren Hund ein Insta-Profil anzulegen und später auch als Dogfluencer aktiv zu werden? Ab wieviel Followern sollte man Koops suchen? Wie gewinnt man am besten neue Follower? 

Ich würde raten, sich nicht auf Kooperationen festzusetzen, legt euch nur ein Hunde-Profil an, wenn ihr wirklich Lust darauf habt und auch wisst, dass man viel Zeit investieren muss als Dogfluencer. Bleibt für Follower interessant, wenn ihr neue Follower gewinnen wollt. Ich glaube ein Geheimrezept gibt es nicht. Und ärgert euch nicht, wenn ihr an einem Tag mal mehr Follower habt und am nächsten Tag wieder ein paar verliert, das ist ganz normal. Die treuen Follower, die euch gerne folgen, sind viel wichtiger. <3 Wir wünschen jedenfalls allen Instagramern mit Hunde-Profilen viel Spaß und freuen uns, wenn uns der ein oder andere mal auf unserer Seite besucht und auch gern anschreibt. 

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